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Vereinsmitteilung

22.08.2018

Interview mit Kaapo: "Ich geniesse die Erfahrung hier"

Interview mit Kaapo:

Kaapo Savinainen wechselte auf diese Saison hin vom finnischen Topteam Happee zum UHC Uster. Im Interview spricht der Neuzugang über seine ersten Erfahrungen in der Schweiz.

Was bewog dich zur Unterschrift bei Uster?
Ich war auf der Suche nach einer neuen Herausforderung, denn ich spielte die letzten fünf Jahre im gleichen Team und hatte gleichzeitig schon immer den Wunsch, einmal ins Ausland zu gehen. Deshalb war es Zeit für eine Veränderung, und Uster hat im richtigen Moment angefragt. Bis jetzt ist alles bestens und ich geniesse die Zeit sehr.

Wie hast du die ersten Wochen in der Schweiz erlebt?
Wir leben in einem tollen Apartment und in einer friedlichen Umgebung, abgesehen vom Lärm der Kirchglocken. Aber daran gewöhnten wir uns schon ein bisschen. Leider fanden wir bislang kaum Zeit, um die Region oder Zürich zu erkunden, aber dazu kommen wir bestimmt noch.

Wie beurteilst du die bisherige Saisonvorbereitung?
Wenn man auf die Resultate schaut, dann sind wir auf Kurs: Wir schlugen zum Beispiel in einem Testspiel GC. Aber ich glaube, wir haben noch eine Menge Arbeit vor dem Saisonstart. Heute Abend treffen wir auf Classic, eines der besten, wenn nicht gar das beste Team der Welt momentan. Das wird ein guter Test für uns, speziell für unser Defensiv-System. Ohnehin ist das Latvian Open eine gute Sache, weil wir uns hier für einige Tage voll aufs Unihockey konzentrieren können.

Im Cupspiel gegen Floorball Gruyères Avry konntest du gleich dein erstes Tor im Uster-Dress feiern. Wie beurteilst du deinen ersten Ernstkampf?
Mir gefällt, dass die Spieler und Teams in der Schweiz den Cup mehr wertschätzen als in Finnland. Es ist ein toller Wettbewerb, weil anders als in der Meisterschaft unterschiedliche Clubs aufeinandertreffen. Und für die Mannschaften aus tieferen Ligen ist es ein schönes Erlebnis, einmal einen «Grossen» herauszufordern.

Wie unterscheidet sich Uster von Happee, deinem früheren Team?
Happee ist natürlich ein finnisches Topteam, und die Spieler dort waren vom individuellen Können her etwas besser. Dafür scheint mir der «Effort» im Team in Uster etwas höher. Beide Teams unternehmen auch neben dem Feld viel zusammen. Mir gefällt es, wenn die Spieler sich mögen und sich nah sind.

Ich sehe einen grossen Energydrink-Vorrat neben deinem Bett. Hast du Mühe, früh aufzustehen?
Ich würde mich nicht als Morgenmuffel bezeichnen. Aber ich habe seit langer Zeit die Angewohnheit, vor einem Spiel Red Bull zu trinken – diese Routine möchte ich auch in der Schweiz beibehalten (lacht).