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Herren NLA

22.02.2015

NLA: Klatsche gegen den Leader

NLA: Klatsche gegen den Leader

Nach dem überraschenden Sieg gegen Köniz die Woche zuvor blieb der UHC Uster gegen den SV Wiler-Ersigen chancenlos und kassierte eine Kanterniederlage.

„Im Normalfall kann denen niemand das Wasser reichen“, prophezeite Uster-Trainer Philippe Soutter schon direkt nach dem Köniz-Spiel im Ausblick auf das Rencontre gegen Tabellenleader Wiler-Ersigen. Zumindest im Fall seines Teams sollte er recht behalten. Die Zürcher Oberländer erhielten von den Bernern insbesondere im letzten Drittel eine veritable Lektion erteilt, die schliesslich in einer 3:11-Klatsche mündete.

Bereits nach etwas mehr als zwei Minuten hatte Lukas Meister den haushohen Favoriten in Führung gebracht, nachdem der Ball nicht zum letzten Mal an diesem Abend für die Ustermer etwas zu schnell durch deren Verteidigungszone gelaufen war. Ärgerlich war das zweite Wiler Tor, als Uster-Torhüter Patrick Weber den Ball hinter dem Tor durchspielen wollte, das Spielgerät jedoch pfannenfertig auf die Kelle von Christoph Hofbauer servierte, der nur noch seinen vor dem Gehäuse stehenden Bruder Matthias zu bedienen brauchte. Zwar dominierte der Leader nicht überraschend weitgehend das Spielgeschehen, jedoch kamen auch die Ustermer zu ihren Torchancen. Weder Anjo Urner noch Thomas Aellig oder Florian Nideröst konnten ihre Grosschancen jedoch in Zählbares ummünzen. Anders die Gäste, die ihre Führung im zweiten Drittel mit den beiden Treffern von Henrik Olofsson und Simon Stettler weiter ausbauen konnten.

Rekordverdächtig: zwei Tore in 6 Sekunden
Aufgrund des bisherigen Spielgeschehens bestand zu Beginn des Schlussdrittels realistischerweise kein Zweifel mehr über den Sieger der Partie. So lancierten die beiden Teams einen zusätzlichen Wettbewerb: Wer sorgt für den schnellsten Doppelschlag des Abends? Die Wiler legten gleich in der ersten Minute nach dem Anpfiff mit den beiden Treffern von Patrick Mendelin und Lassi Vänttinen innerhalb von 15 Sekunden vor und unterboten diese Marke fünf Minuten später gar noch. Adrian Zimmermann und Tobias Känzig benötigten für ihre beiden Tore nur zehn Sekunden. Aber wenigstens in dieser Wertung hatten die Ustermer am Ende die Nase vorn: Florian Nideröst und Lauri Liikanen reichten in der 48. Spielminute ganze sechs Sekunden für die beiden Anschlusstreffer zum Zwischenergebnis von 2:8. Dabei handelte es sich jedoch um ein allzu kurzes Strohfeuer. Vänttinen, Deny Känzig und Christoph Hofbauer sorgten für das zweistellige Ergebnis auf der Wiler Habenseite, wie dies gegen die Zürcher Oberländer in der Vergangenheit schon mehrmals der Fall gewesen ist. Immerhin konnte sich Nideröst kurz vor Schluss noch als Doppeltorschütze feiern lassen.

 

Telegramm:
UHC Uster – SV Wiler-Ersigen 3:11 (0:2, 0:2, 3:7)
Buchholz. – 151 Zuschauer
SR: Bebie/Stäheli

Tore: 3. Meister (M. Hofbauer) 0:1. 14. M. Hofbauer (C. Hofbauer) 0:2. 29. Olofsson (Vänttinen) 0:3. 33. Stettler (T. Känzig) 0:4. 41. (40:17) Mendelin (Fankhauser/Ausschluss Schläppi) 0:5. 41. (40:32) Vänttinen (Mendelin) 0:6. 46. (45:21) Zimmermann (Vänttinen) 0:7. 46. (45:31) T. Känzig (D. Känzig) 0:8. 48. (47:30) Nideröst (Klauenbösch) 1:8. 48. (47:36) Liikanen (Suter) 2:8. 53. Vänttinen (Olofsson) 2:9. 57. D. Känzig (T. Känzig) 2:10. 59. (58:58) C. Hofbauer (M. Hofbauer) 2:11. 60. (59:37) Nideröst (Büsser) 3:11.

Strafen: 1 x 2 Min gegen Uster, keine gegen Wiler

UHC Uster: Weber; Hietanen, Wittausch; Aellig, Gallati; Schläppi, Klauenbösch; Zeder, Suter, Liikanen; Bartenstein, Urner, Bolliger; Zürcher, Nideröst, Büsser; Tschopp, Frischknecht, Gmür, Hafner

Bemerkungen: 33. Timeout Uster.