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Herren NLA

17.09.2017

Souveräner Einzug in den Cup-Achtelfinal

Der UHC Uster fand am Sonntagabend die richtige Antwort auf die 2:12-Schlappe zwei Tage zuvor zum Meisterschaftsauftakt gegen den GCZ. Beim 12:1-Auswärtssieg im Cup-1/16-Final gegen den Erstligisten UHT Schüpbach liess man dem Gegner nicht den Hauch einer Chance.

Der UHC Uster war in der Ballsporthalle Oberemmental während 60 Spielminuten die spielbestimmende Mannschaft und dominierte den unterklassigen Gegner in allen Belangen. Die Gäste setzten ihre technische Überlegenheit effizient ein und zwangen die Emmentaler mit kontrolliertem Ballbesitz und präzisem Kombinationsspiel zu viel Laufarbeit. Die Schüpbacher waren an diesem Abend primär mit Abwehrarbeit beschäftigt, insbesondere in den ersten beiden Dritteln spielte sich das Geschehen fast ausschliesslich in der Spielhälfte der Berner ab. Versuchten sich diese in der Vorwärtsbewegung, blieben sie jeweils schnell an der gut sortierten Abwehr der Ustermer hängen. Nennenswerte Abschlussversuche des Erstligisten gingen zumeist von Einzelaktionen aus.

Mit einer solchen gelang Nicolas Müller zwar nur neun Sekunden nach Tobias Ledergerbers Führungstor der Ausgleich für das Heimteam; dies sollte allerdings der einzige Torerfolg der Emmentaler bleiben. Die Zürcher Oberländer sorgten mit drei weiteren Treffern für die bereits beruhigende 4:1-Führung zum ersten Pausenpfiff. Diese vermochte man im Mitteldrittel auf 7:1 auszubauen, nachdem die Ustermer den zweiten Abschnitt noch in Unterzahl hatten beginnen müssen. Die leicht verspätete Rückkehr aus der Garderobe wurde von den beiden Schiedsrichterinnen mit einer Zweiminutenstrafe wegen Spielverzögerung geahndet – passiert auch nicht alle Tage.

Der nur mit 15 Feldspielern (exklusive Goalies) angereiste Uster-Coach Simon Meier liess in den ersten beiden Spielabschnitten konsequent nur zwei Linien auflaufen, wobei ab Spielmitte auch Niko Juhola und Sandro Kellermüller mitwirkten. Für das Schlussdrittel stellte Meier sämtliche Linienpaarungen um, so dass auch die restlichen Ustermer Spieler zu ihren Einsatzminuten kamen. Der Torproduktion tat dies keinen Abbruch, im Gegenteil. Bis zum Schlusspfiff setzten die Zürcher Oberländer noch fünf weitere Treffer drauf, wobei sich sogar Goalie Christoph Tschopp mittels eines weiten Auswurfs zum danach reüssierenden Mikuláš Komárek einen Assist gutschreiben lassen konnte. Die tüchtigsten Punktesammler an diesem Abend waren Simon Suter und Niko Juhola mit jeweils einem Tor und drei Assists.

Am kommenden Mittwoch, ab 11.30 Uhr, werden in der Geschäftsstelle von swiss unihockey die Achtelfinalpaarungen des Schweizer Cups 2017/18 ausgelost. Mit dem klaren Erfolg gegen Schüpbach dürften die Ustermer jedoch insbesondere auch für die kommenden beiden wichtigen Meisterschaftsspiele am nächsten Wochenende in Zug und im heimischen Buchholz gegen den UHC Waldkirch-St. Gallen Selbstvertrauen getankt haben.

UHT Schüpbach : UHC Uster 1:12 (1:4; 0:3, 0:5)

Ballsporthalle Oberemmental, Zollbrück (Rüderswil). –Zuschauer: 112. – SR: Wehinger/Zurbuchen. – Tore: 7. (6:02) Ledergerber 0:1. 7. (6:11) Müller (Bättig) 1:1. 13. Henriksson (Suter) 1:2. 19. Schubiger (Suter) 1:3. 20. Berweger (Henriksson) 1:4. 31. Suter (Berweger) 1:5. 37. (36:20) Berweger (Juhola) 1:6. 38. (37:17) Schubiger (Suter) 1:7. 42. Juhola (Urner) 1:8. 46. (45:38) Steiger (Juhola) 1:9. 47. (46:19) Schubiger (Komárek) 1:10. 47. (46:2) Kellermüller (Juhola) 1:11. 55. Komárek (Tschopp) 1:12. – Strafen: 3 mal 2 Minuten gegen Schüpbach, 2 mal 2 Minuten gegen Uster. – UHC Uster: Tschopp; Scherrer, Henriksson; Ledergerber, Steiger; Schubiger, Berweger, Suter; Klauenbösch, Komárek, Urner; Holenstein, Aellig, Bolliger, Heierli, Kellermüller, Juhola. – 47. Timeout Schüpbach. Uster ohne Nideröst, Büsser, Hummer.