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Herren NLA

20.07.2015

Uster vermöbelt Rychenberg: 6:1-Sieg

Uster vermöbelt Rychenberg: 6:1-Sieg

Uster schlägt das in dieser Saison so ambitionierte Rychenberg in einem ersten Testspiel gleich mit 6:1. Allerdings (leider, oder doch nur vorerst) nur auf dem Fussballrasen. 

Uster schlägt das in dieser Saison so ambitionierte Rychenberg in einem ersten Testspiel gleich mit 6:1. Allerdings (leider, oder doch nur vorerst) nur auf dem Fussballrasen. Auf dem Sportplatz Deutweg in Winterthur traf die gemischte Ustemer Truppe aus 8 NL-A-Spielern und sechs U21-Junioren auf die Winterthurer. Nach einer kurzen Phase des gegenseitigen Abtastens eröffnete Sandy Raths für die Ustemer das Skore und zeigte auch auf dem Fussballplatz, dass er für Uster die erhoffte Grimmigkeit und Kompromisslosigkeit in den gegnerischen Slot bringen kann.

Nach dieser Führung wurde das Spiel der Ustemer immer stilsicherer. Auf der Basis der Achse Daniel Zeder (Typ: unüberwindbarer Abwehrturm), Silvan Bolliger (Typ: umsichtiger Mittelfeldstatege) und Florian Hafner (Typ: quirliger Sturmtank), begann Uster das Spiel in die Hände zu nehmen. Und vorne war da ein gewisser Lars Bliggenstorfer: der Youngster entwischte der Rychenberger Defense ein- ums anderemal und bewies mit seinem Antritt im Stil eines startenden Düsenjets (ganz im Gegensatz zu seinem Backchecking in der Intensität eines altersschwachen Zeppelins) immer wieder seine Torgefährlichkeit. Er erzielte drei Tore und sorgte damit für die Vorentscheidung.

Zum besten Spieler wurde aber abschliessend der feldspielende Goalie Patrick „Holger“ Weber gewählt. Normalerweise kein Mann der feinen Klinge, überraschte er sich selbst, seine Mitspieler und erst recht den Gegner mit fulminanten Vorstössen, welche nur auf den ersten Blick unkontrolliert wirkten, in Wirklichkeit aber fein austarierte Tanzeinlagen durch die gegnerischen Defensereihen waren. Er verbreitete Furcht und Schrecken. Gleiches liess sich übrigens auch über die teilweise recht nonchalante, zumindest aber sommerlich adäquate Tenuwahl eines Teils der Ustemer Coaching Staff sagen. Schliesslich erzielten die Ustemer sechs Tore, während sich der omnipräsente Ustemer Keeper Gabor Büsser nur einmal geschlagen geben musste. Und auch das nur durch einen fiesen, als Flanke getarnten Bogenball, welchen er, obwohl er helikoptergleich in die Lüfte stieg, nicht mehr ganz erreichen konnte.