Herren L-UPL
05.03.2026

DER „EWIGE USTERMER“ TRITT ENDE SAISON AB

Torhüter Nicola Brütsch hängt seine Goaliemaske Ende dieser Saison an den Nagel. Damit verliert das Ustermer L-UPL-Team eines seiner ganz grossen Aushängeschilder. Mehr als zwei Jahrzehnte lang war Nici beim Zürcher Oberländer Verein aktiv.

DER „EWIGE USTERMER“ TRITT ENDE SAISON AB

Das Synonym für Vereinstreue? Nicola Brütsch! Der Mann, der am kommenden Montag seinen 29. Geburtstag feiern wird, fand bereits in jungen Kinderjahren den Weg aufs Ustermer Unihockeyspielfeld und fühlte sich auf diesem so pudelwohl, dass er auch mit fortschreitenden Jahren keine Veranlassung, sein sportliches Umfeld einer Veränderung zu unterziehen. Gut für den UHC Uster. Denn basierend auf diesen positiven Rahmenbedingungen entwickelte sich das Talent Brütsch hin zu einem für das UHCU-Fanionteam so sehr wichtigen Faktor in Form eines Keepers, der den viel besagten Unterschied ausmachen und Punkte retten kann. «Ou nein, keine Ahnung mehr», so Brütschs Antwort auf die Frage, ob er denn sagen könne, wann er denn erstmals für Usters erste Mannschaft in einem Wettbewerbsspiel zwischen den Pfosten stand. Angesichts der Tatsache, dass dies schon das einte oder andere Jährchen her ist, sei es ihm verziehen. Recherchieren lassen hat sich aber immerhin das erste Aufgebot für eine NLA-Partie: Es war dies am 4. März 2015 anlässlich des zweiten Playout-Halbfinalspiels der Serie gegen die damals noch als Kloten-Bülach Jets firmierenden Kantonsrivalen aus dem Zürcher Unterland. Mit Brütsch stand da ein gewisser Patrick Weber auf dem Ustermer Matchblatt; dessen eigentliches Pendant jener Saison hiess Christoph Tschopp. Brütsch sollte noch viele Goalie-Kollegen kennenlernen im Buchholz: David Holenstein, Janik Feiner, Yanick Altwegg, Timothy Schaffer und Jan Malte Lemke … sie alle kamen und gingen wieder – Brütsch blieb. Er wird es auch noch für die Playoffs 2026 tun. Ab der Saison 2026/27 gilt es dann aber für Sebi Kuhn und Isaac Andersson, diese Lücke zu füllen.

So emotional Nici hin und wieder auf dem Spielfeld agierte, so emotional auch seine Worte zu seiner Rücktrittankündigung: «Nach über 23 Jahr bim UHC Uschter isch für mich de Moment cho zum Abschied neh. De Schritt isch mir alles andere als eifach gfalle. De Verein und de Sport isch über meh als zwei Jahrzehnt en riesige Teil vo mim Lebe gsii. Ich bin unglaublich dankbar für alles, was de Verein für mich gmacht het. Mit eu zeme hani derfe en Teil vo dere unglaubliche Entwicklig i dem Verein sii. Ich bin dankbar für all die Sieg, all die Niederlage und jede Moment, wo ich mit eu han derfe erlebe.

Glichzitig han ich gmerkt, dass di ziitlich Belastig für mich langsam z gross worde isch und de Leistigssport junge Athlete söll ghöre, wo voller Motivation und Freud de UHC Uster no wiiter bringe werded. Es isch mir immer e Ehr gsii, de Verein derfe z’vertrete, und mis Herz het immer Rot-Wiis gschlage. Ich bin stolz uf alles, was mir erreicht hend und luege gern uf mini Ziit bim UHC Uschter zrug.

En spezielle Dank gaht a alli mini Teamkollege i minere ganze Unihockeyziit, wo Fründe fürs Lebe worde sind, an Simi Meier, wo scho früeh s’Talent in mir gseh und mich gförderet het, an Edi Schütz, wo als Goalietrainer mich immer uf s’nächste Level pusht het, minere Frau, wo mich sit nün Jahr jede Abig is Training lah hät, mine Schwöstere, wo a fasch jede Match cho sind und natürlich mine Eltere, wo mich sit chli uf unterstützt hend, als chline Bueb jedes mal mini Goalieusrüstig gwäsche hend und immer für mich da und a jedem Spiel debi gsii sind. Es Danke au allne Trainer und Funktionäre, wo de Verein am laufe haltet. Ohni eu wär nüt vo dem möglich gsii.

Danke UHC Uster!»

Der UHC Uster bedankt sich bei Nicola Brütsch für all seinen Einsatz und seine Leistungen für den Verein über all die vielen Jahre hinweg, wünscht ihm für seine Zukunft alles Gute und hofft selbstverständlich, dass Nici weiterhin Bestandteil der UHCU-Familie bleibt.




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