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Vereinsmitteilung

04.07.2019

Milan Schmed ist neuer UHCU-Präsident – Schibli-Gruppe drei weitere Jahre Hauptsponsor

Die GV des UHC Uster vom 4. Juli 2019 wählte den Dübendorfer Milan Schmed zum neuen Vereinspräsidenten. Der 40-Jährige Berufsschullehrer hatte in der Vergangenheit als Konditionstrainer beim Zürcher Grasshopper-Club bereits Unihockeyluft geschnuppert und hielt fest, dass die positive Entwicklung des Zürcher Oberländer Clubs in den letzten Jahren ausschlaggebend für seinen Entscheid war, sich für dieses Amt zur Verfügung zu stellen. Als Ziel nannte er das weitere Wachstum des Vereins auf Mitglieder- wie auch auf finanzieller Ebene.

Der gebürtige Bündner löst Michael Reimann ab, der nach zwei Jahren auf dem Präsidiumsposten in die Funktion des NLA-Sportchefs wechselt und dort seinerseits Thomas Schwarz ersetzt. Der Thurgauer, seit 2015 Verantwortlicher des Leistungssports des UHC Uster, war massgeblich mitverantwortlich für die positive Entwicklung der NLA-Mannschaft zu einem Playoffteam und will in Zukunft etwas kürzer treten. Dies gilt auch für Finanzchef und Allrounder Fritz Forrer, der sein Vorstandsamt nach ebenfalls rund vier Jahren abgibt, aber wie bisher weiterhin als Helfer einspringen wird, wenn irgendwo Not am Mann ist. Zur neuen Finanzverantwortlichen wählte die GV die Wetzikerin Claudia Arnet, die als Bankangestellte das entsprechende Rüstzeug mitbringt. Bestätigt wurden die bisherigen Vorstandsmitglieder Raja Aellig-Urner (Events), Karin Wolf (Spielbetrieb), Marcel Muster und Patrick Schaufelberger (Marketing) sowie Thomas Schmid (Junioren und Breitensport), ebenso wie die beiden Revisoren Markus Schmid und Nathanael Salzgeber. Die neugeschaffene Funktion des Vizepräsidenten besetzt Claudio Viecelli, wie Milan Schmed ein gebürtiger Bündner, der beim einstigen Spitzenclub Torpedo Chur auf NLA-Niveau aufgespielt hatte. Sämtliche Wahlen des Abends fielen einstimmig aus.

Eine kleine Reorganisation betrifft auch die Sportkommission, die nun folgendermassen aufgestellt ist: Michael Reimann (NLA), Simon Meier (U-Teams), Thomas Schmid (Junioren/Breitensport) und Peter Brütsch (Projekte). Marcel Muster orientierte die Versammlung über einige Anpassungen im Sponsoringwesen. Und interessant für alle Fans: Tickets können in der kommenden Saison über den Anbieter Eventfrog im Vorverkauf erworben werden.

Die Rechnung 2018/19 des UHC Uster wies anstatt des budgetierten Verlusts von 12 750 Franken einen Gewinn von rund 1110 Franken bei einem Ertrag von 570 738 auf. Die Verbesserung ist das Resultat von Mehreinnahmen primär bei den Beiträgen (Fördergelder, Mitgliederbeiträge) und tieferen Kosten im Leistungssport. Das Budget 2019/20 sieht bei Einnahmen von 581 900 Franken ein Minus von 4810 Franken auf.

Ein Antrag, die Bussen für Junioren der Stufen D, E und F für verpasste Helfereinsätze von derzeit 100 auf 50 Franken zu reduzieren, wurde von der Versammlung abgelehnt. Auf Zustimmung fiel jedoch jener auf eine kleine Adaption im Aktivmitglieder-Reglement, ebenso wie die Aufnahme der Ethik-Charta von Swiss Olympic in die Statuten und die Anpassung der Formulierung zum Mitgliederbeitrag für aktiv spielende Funktionäre.

Der Jahresbericht Michael Reimanns enthielt neben einer Rückschau auf die sportlichen Erfolge der verschiedenen Teams und auf die zahlreichen gelungenen Anlässe des Vereins auch den Dank an alle Spieler, Trainer, Funktionäre, Eltern, Sponsoren und weiteren Helfer. Besondere Erwähnung fanden die Schiedsrichter des Vereins; so darf der UHC Uster nach einem entsprechenden Aufruf heute auf nicht weniger als 21 neue Spielleiter zählen, die ihre Ausbildung alle erfolgreich abgeschlossen haben. Offen ist noch die Funktion des Verantwortlichen des Schiedsrichterwesens. Weiters ist der Verein auf der Suche nach Speakern für die Spiele der Grossfeldteams, eines Beauftragten für die Gönnerorganisationen und eines Junioren-D2-Assistenztrainers.

Eingeleitet worden war die GV von Jan Schibli, Geschäftsleiter der gleichnamigen Unternehmensgruppe, die in den Bereichen Elektrotechnik, Gebäudetechnik, Informatik, Kommunikation und Automatik tätig ist und als Hauptsponsor des UHC Uster auftritt. Seine Firmenvorstellung schloss Schibli mit der mit lautstarkem Applaus quittierten Erklärung, das Sponsoring mindestens drei weitere Jahre fortzusetzen – sowie den Wunsch an die anwesenden NLA-Spieler, nach der zweimaligen Qualifikation für die Playoffs in den beiden vergangenen Jahren in der kommenden Saison noch eine Erfolgsstufe weiter hochzusteigen. Klar, dass da niemand irgendwelche Einwände dagegen hatte.